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Am 24. Februar 2005 heißt es „Leinen los“ für die Boote des 2. Schnellbootgeschwaders.
Der Kommandeur des 2. Schnellbootgeschwaders,
Fregattenkapitän Volker Gelhausen, führt das Schulgeschwader, bestehend
aus Einheiten des 2. Schnellbootgeschwaders und 1. Minensuchgeschwaders
mit sechs Schnellbooten, vier Minenjagdbooten, zwei Tendern und einem
Betriebsstoffversorger.
Zweck der Auslandsausbildungsreise ist die praxisbezogene
Ausbildung von ca. 100 Offizieranwärtern auf Kriegschiffen der
Deutschen Marine. Die jungen Offizieränwärter kommen von der
Marineschule Mürwik, wo sie den theoretischen Teil der
Offizierausbildung absolviert haben. Auf den Booten sollen sie ihre
erworbenen Kenntnisse in Navigation, Nautik, Signalkunde und
Seemannschaft in die Praxis umsetzen. Während der fünfwöchigen Reise zählen zu den einzelnen
Übungsabschnitten u.a. seemännische Manöver, taktische Übungen wie
Flug- und Minenabwehr, ein gemeinsamer Schießabschnitt sowie Übungen
mit Einheiten der polnischen, dänischen und schwedischen Marine.
Das
Übungsgebiet dieses flottillenübergreifenden Manövers erstreckt sich
von der südlichen Ostsee über das Kattegat bis ins Skagerrak östlich
von Kristiansand.
Das Schulgeschwader wird zudem die Häfen in Swinemünde (Polen),
Kopenhagen (Dänemark), Göteborg (Schweden) und Oslo (Norwegen)
besuchen. Am 01. April werden die Einheiten in ihren Heimathäfen
zurückerwartet.
Einheiten Schulgeschwader:
Schnellboote: S 63 GEIER, S 65 SPERBER, S 77 DACHS, S 78 OZELOT, S 79 WIESEL und S 80 HYÄNE.
Tender: DONAU, MAIN.
Minenjagdboote: M1063 BAD BEVENSEN, M1064 GRÖMITZ, M1091 KULMBACH, M1095 ÜBERHERRN. |