Bereits am Freitag stießen die Schnellboote „Gepard“ und
„Frettchen“ zusammen. Verletzt wurde bei der Havarie der beiden
Schnellboote aus Rostock-Warnemünde mit je 70 Mann Besatzung niemand.
Aus Marinekreisen hieß es gestern, dass „Frettchen“ frontal in die
Seite von „Gepard“ gefahren sei. Dabei wurden beide Boote beschädigt.
Die „Gepard“ habe über der Wasserlinie ein großes Loch in der Bordwand.
Gestern wurden die Angehörigen der Soldaten über den Unfall informiert.
Ob die Besatzungen nach Hause zurückkehren können, blieb unklar. Wie es
im
UNIFIL-Einsatz (United Nations Interim Force in Lebanon), den die
Deutsche Marine anführt, weitergehen soll, ist nicht bekannt.
Ein
Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte gestern lediglich die
Havarie. Die Schiffe seien aus eigener Kraft in den Hafen Limassol auf
Zypern, von wo aus die Marine operiert, zurückgekehrt. „Was nun
unternommen wird, ist noch nicht raus.“ Die Boote würden untersucht.