von: Bernd Gilles (Nav) | 25.04.2007 3004 x gelesen

Frettchen und Gepard kollidiert

Schwerer Unfall bei der Deutschen Marine 25 Seemeilen vor dem Libanon.

Schnellboote vor Libanon kollidiert

Bereits am Freitag stießen die Schnellboote „Gepard“ und „Frettchen“ zusammen. Verletzt wurde bei der Havarie der beiden Schnellboote aus Rostock-Warnemünde mit je 70 Mann Besatzung niemand. Aus Marinekreisen hieß es gestern, dass „Frettchen“ frontal in die Seite von „Gepard“ gefahren sei. Dabei wurden beide Boote beschädigt. Die „Gepard“ habe über der Wasserlinie ein großes Loch in der Bordwand. Gestern wurden die Angehörigen der Soldaten über den Unfall informiert. Ob die Besatzungen nach Hause zurückkehren können, blieb unklar. Wie es im UNIFIL-Einsatz (United Nations Interim Force in Lebanon), den die Deutsche Marine anführt, weitergehen soll, ist nicht bekannt.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte gestern lediglich die Havarie. Die Schiffe seien aus eigener Kraft in den Hafen Limassol auf Zypern, von wo aus die Marine operiert, zurückgekehrt. „Was nun unternommen wird, ist noch nicht raus.“ Die Boote würden untersucht.



Quelle: Ostseezeitung (OZ/MM)



Anmerkungen: 
Das Ganze wurde sogar gefilmt, den 35-sekündigen Beitrag findet Ihr hier
Bilder der beschädigten Boote:
Bild1
Bild2
Bild3
Bild4



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