| von: Stefan Gerold | 11.12.2006 |
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S63 Geier auf Borkum verankert
Viertes Treffen ehemaliger Besatzungsmitglieder in der "Endstation" von Bernd Helm
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Von Stefan Gerold Borkum - Ganz besonders verbunden mit Borkum sind die ehemaligen
Marinesoldaten des Schnellbootes S63 Geier. Bereits zum vierten Mal
trafen sich Offiziere, Manschaften und deren charmanter Anhang auf der
schönen Insel, um sich mal wieder ein wenig Seeluft um die Nase wehen
zu lassen. Anlaufpunkt für die ehemaligen Seeleute sind die Gaststätten
von Bernd Helm an der Hindenburgstraße, der in den 80er Jahren selbst
als Smut auf dem Geier gefahren ist. Helm hat die „Endstation“
inzwischen zu einer Art begehbaren Museum des legendären Schnellbootes
umgestaltet, das im vergangenen Jahr nach fast 30 Jahren Fahrenszeit in
der deutschen Marine ausgemustert und nach Tunesien verkauft wurde. Nach dem traditionellen Muschelessen und dem Klön am Freitagabend,
wurde tags darauf nach dem zehnten Glasen die Insel erkundet. Bewährter
Lotse dabei wie immer Bucki Begemann, der bei einer
zweieinhalbstündigen Inselführung den Marinemännern und -frauen mit
viel Witz und Charme seine Liebe zu Borkum näher brachte. Ein anderer
Teil der Besatzung ließ es etwas gemütlicher angehen und sich mit Pferd
und Wagen zum Ostland kutschieren. Am Abend dann die große
Zusammenkunft mit Büffet vom Feinsten in der „Fischerkate“ und einer
zünftigen Feier in der „Endstation“. Kommandant Wilhelm Müller trug mit
zahlreichen Shanties zum Gelingen bei, ein Film über die letzte Fahrt
des Schnellbootes S63 Geier rührte an den Herzen der gestandenen
Seeleute. Viele der Ehemaligen hinterließen eine Erinnerung an ihre
Borddienstzeit in Form von Bildern oder lang gehüteten Schätzen in der
„Endstation“. So mag die Form des Bootes vielleicht der Vergangenheit
angehören, sein Geist lebt weiter - auf Borkum. |
Quelle: Borkumer Zeitung vom 11.12.2006
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